Gräbert hat offiziell ARES 2027 veröffentlicht, und die diesjährige Version macht eines sehr deutlich: Das Unternehmen setzt konsequent auf KI und cloudverbundene Workflows. Wie Anthony Frausto-Robledo von Architosh hervorhebt, bringt das Update wesentliche Fortschritte im gesamten ARES Trinity Ökosystem ARES Commander (Desktop), ARES Kudo (Web) und ARES Touch (Mobil). Zusammen bieten diese Werkzeuge weiterhin eine DWG-native CAD-Erfahrung auf allen Geräten, nun erweitert um intelligentere Automatisierung und tiefere Integrationen.

Ein großer Schwerpunkt von ARES 2027 liegt auf künstlicher Intelligenz. Der ARES KI-Assistent A3 kann Anwendern jetzt helfen, DWG-Elemente über einfache Eingaben oder sogar Sprachbefehle in ARES Kudo zu erstellen, zu ändern und zu verwalten. KI ist außerdem in alltägliche Workflows integriert, von der Generierung von CAD-Blöcken auf Basis von Beschreibungen bis hin zu Vorschlägen für Befehle basierend auf dem Nutzerverhalten. Wie Anthony anmerkt, stellt dies einen der bedeutendsten Innovationsbereiche dieser Version dar, da KI nicht experimentell bleibt, sondern direkt in die CAD-Workflows integriert wird.

Eine weitere herausragende Entwicklung ist die Integration mit Autodesk Forma Data Management (vormals Autodesk Construction Cloud). Laut Architosh gehört Gräbert zu den ersten Anbietern mit einer so tiefen Verbindung, die es ermöglicht, direkt auf DWG-Workflows innerhalb der Forma-Cloudumgebung zuzugreifen, sie zu bearbeiten und zu automatisieren. Dadurch entstehen neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit in AEC-Teams, insbesondere in Kombination mit den bestehenden Cloud-Funktionen des ARES Trinity Systems wie Versionskontrolle, Kommentaren und gemeinsamen Bearbeitungssitzungen.

Neben KI und Cloud-Integration bietet ARES 2027 auch deutliche Leistungsverbesserungen und Workflow-Optimierungen. Anwender profitieren von schnellerer Dateiverarbeitung, intelligenterer Referenzverwaltung und neuen Werkzeugen, die Aufgaben wie Layer-Übersetzung und Viewport-Einrichtung vereinfachen. Insgesamt, so fasst Anthony zusammen, geht es bei dieser Version nicht nur um neue Funktionen, sondern um die konsequente Weiterentwicklung von CAD in Richtung Automatisierung, Intelligenz und nahtloser plattformübergreifender Vernetzung.